Top 5 Sehenswürdigkeiten in Berlin

Berlin muss man gesehen haben. Mit Freunden oder Arbeitskollegen macht es doppelt Spaß, an einem Wochenende die Top 5-Sehenswürdigkeiten in Berlin zu erkunden.

Städtetrip nach Berlin – ideal für ein Wochenende

Ein Berliner Gassenhauer heißt: „Du bist verrückt, mein Kind, Du musst nach Berlin.“(Franz von Suppè, Komponist) Doch auch im Vollbesitz der geistigen Kräfte ist die Hauptstadt Deutschlands erlebenswert. Insbesondere eignet sich ein Wochenende, um gemeinsam mit Freunden oder Arbeitskollegen die „verrückte Stadt“ kennenzulernen.

Ein Wochenende ist nicht lang genug, um auch nur eine Sekunde zu verschwenden. Daher empfiehlt es sich, den Koffertransport in Berlin gut zu organisieren. Da bleibt die Zeit, direkt vom Flughafen aus bei einem Städtetrip nach Berlin die Top 5 der Sehenswürdigkeiten in Berlin in Angriff zu nehmen.

Top 5 Sehenswürdigkeiten in Berlin

Über den Kurfürstendamm schlendern, wie einst Max Liebermann, Alfred Kerr, Frank Wedekind und zahlreiche andere Künstler im Café des Westens (Café Kranzler) verweilen oder die Museumsinsel erkunden. Worauf die Wahl auch fällt – die 5 wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins sollte man gesehen haben:

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen Berlins, gab König Friedrich Wilhelm II. in Auftrag. Das Sandsteintor mit 6 Säulen und einem 11 Meter tiefen Querbalken entstand nach Entwürfen des Architekten Carl Gotthard Langhans. Dieser orientierte sich an den Propyläen der Athener Akropolis. Der Bau begann 1788 und endete 1791.

Zwei Jahre später, im Jahr 1793, vervollkommnete Johann Gottfried Schadow das 65,5 Meter breite neoklassizistische Monument mit der Quadriga. Diese kupferne Plastik stellt einen zweirädrigen Streitwagen dar, gezogen von vier Pferden und gelenkt von der Siegesgöttin Victoria.

Im Kaiserreich diente das Triumphtor als Repräsentationskulisse, bis es dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer fiel. Der Wiederaufbau dauerte 13 Jahre bis zum Jahr 1958.

Von der Repräsentationskulisse avancierte das einzige von 18 erhaltenen Stadttoren Berlins zum Ort symbolischer Politik. Die ehemalige Sowjetunion triumphierte mit ihrer auf dem Brandenburger Tor angebrachten Nationalflagge wegen ihres gewonnenen Krieges.

In der DDR war es das Friedenstor, und ab 1961 erinnerte es an die Teilung Deutschlands. Als Ort symbolischer Politik nutzten wiederum im Jahr 1989 Bundeskanzler Helmut Kohl und Hans Modrow in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Ministerrates der DDR das Monument. Damals eröffneten die Politiker einen Grenzübergang. Ab diesem Zeitpunkt galt das Brandenburger Tor als Inbegriff für die friedliche Überwindung von Mauern und Grenzen.

Einer erneuten Zerstörung fiel das Brandenburger Tor in der Silvesternacht zum Jahr 1990 anheim, bei der Teile der Quadriga in den Besitz von Dieben gerieten. Durch Umwelteinflüsse und mangelnde Instandhaltung des Bauwerks entstanden im Laufe der Zeit Schäden, die es dann zusätzlich notwendig machten, das Brandenburger Tor zu sanieren. Seit der Wiedereröffnung am 3. Oktober 2002 beleuchtet dieses ein neues Lichtkonzept.

Das Berliner Tor steht in der Stadtmitte an der Westflanke des Pariser Platzes. In dessen südlichem Torhaus finden Besucher die Berlin Tourist Info. Im nördlichen Torhaus entstand ein Raum der Stille, der zur Meditation, zur Erinnerung an die düstere Geschichte und zur Geschwisterlichkeit und Toleranz auffordert.

Fernsehturm & Alexanderplatz

Vom Brandenburger Tor aus bummelt die Reisegruppe dann weiter über die älteste Flaniermeile, dem Prachtboulevard „Unter den Linden“, zum Alexanderplatz. Dies gibt ihnen die Gelegenheit, eindrucksvolle Bauwerke der Spreemetropole zu betrachten. Es geht vorbei an:

  • der russischen Botschaft
  • dem Gendarmenmarkt
  • dem Forum Fridericianum
  • der St.-Hedwigs-Kathedrale
  • der Alten Bibliothek
  • der Humboldt-Universität
  • der Staatsoper
  • den Prinzessinnen- und dem Kronprinzenpalais
  • der Neuen Wache
  • dem Zeughaus mit dem Deutschen Museum
  • der Spreeinsel mit der Museumsinsel

Wer mag, macht auf dem Weg zum Alexanderplatz Rast in einem der Restaurants und Cafés des Boulevards oder vergnügt sich bei einem Einkaufsbummel.

Auch der Alexanderplatz lohnt sich für eine Shopping-Tour. Die Sightseeingtour geht weiter mit den Sehenswürdigkeiten, die der „Alex“ – ein ehemaliger Parade- und Exerzierplatz – zu bieten hat, darunter:

  • der Brunnen der Freundschaft
  • das ehemalige Centrum-Warenhaus, in dem sich heute Galeria Kaufhof befindet(Stand 2024)
  • das Hotel Park Inn (ehemalig Hotel Stadt Berlin)
  • die Weltzeituhr
  • der Fernsehturm in der Panoramastraße 1 A

365 Meter in die Höhe ragt das im Oktober 1969 eingeweihte höchste Gebäude der Stadt Berlin. Es ist mit seiner rotierenden Kugel eine Besonderheit, denn für eine Rundumsicht braucht sich der Besucher nicht vom Fleck zu bewegen. Innerhalb einer Stunde dreht sie sich um sich selbst. Wer auf der Aussichtsplattform steht, befindet sich in 203 Metern Höhe.

Bequemer lässt sich der Rundumblick im darüber liegenden Restaurant Sphere genießen. Bei guter Wetterlage sieht der Gast 80 Kilometer weit. Menschen mit Geh-Behinderung beachten, dass der Fernsehturm nicht barrierefrei ist. Bis auf Blindenführhunde ist das Mitführen von Tieren verboten.

Checkpoint Charlie

Zu Fuß geht es vom Alexanderplatz weiter zum 2,6 Kilometer entfernten Checkpoint Charlie, dem ehemaligen Grenzübergang an der Ecke Friedrichstraße/Zimmerstraße/Kochstraße. Schneller kommt die Gruppe mit dem Bus oder der U-Bahn ans Ziel.

Der Checkpoint Charlie verband den West-Berliner Bezirk Kreuzberg mit dem Ost-Berliner Bezirk Mitte. Von 1961 bis 1969 hatte er zum Zweck, den Angehörigen des militärischen Personals zu ermöglichen, die Sektorengrenze zu überschreiten.

Berühmtheit erlangte der Grenzübergang gemeinsam mit der Glienicker Brücke zudem durch Spionage- und andere Filme, die den Kalten Krieg zum Thema hatten. Ein Beispiel ist der Agententhriller Octopussy mit James Bond als Hauptfigur.

Touristen, die den Checkpoint Charlie besuchen, bekommen jedoch nicht die Originalbauten zu sehen, sondern lediglich Nachbauten, bestehend aus:

  • einem Schlagbaum
  • einem Wachhaus
  • einer Sandsack-Barrikade,
  • der amerikanischen Flagge
  • einem mehrsprachigen Hinweisschild, das auf das Verlassen des amerikanischen Sektors aufmerksam macht

Eine Installation zeigt in Überlebensgröße den nach Osten blickenden amerikanischen Soldaten Jeff Harper. Auf der Rückseite der Installation ist das Bild eines sowjetischen Soldaten zu sehen. Dieser blickt nach Westen. Der Fotograf war Frank Thiel, der mit seinem Werk an die Zeit erinnert, an der sich an diesem Ort sowjetische und amerikanische Panzer gegenüberstanden.

Besichtigt die Reisegruppe den Checkpoint Charlie, bietet es sich an, das dortige Mauermuseum zu besuchen.

Siegessäule

Die nächste Sehenswürdigkeit, die der Besucher auch für das Erinnerungsfoto nicht auslassen sollte, befindet sich im Tiergarten. Vom Brandenburger Tor aus ist es ein 20-minütiger Fußmarsch zum Großen Stern 1. Dort befindet sich ein Wahrzeichen Berlins, die 1873 fertiggestellte und von Johann Heinrich Strack entworfene Siegessäule mit dem Friedensengel.

Das einstige Symbol für deutsche Siege zwischen 1864 und 1871 über Dänemark, Frankreich und Österreich ist nunmehr eher bekannt durch die Loveparade, die jährlich zu deren Fuße endete.

Die 69 Meter hohe glänzende Säule mit vergoldeten Geschützrohren und einem Mosaik des deutschen Malers Anton von Werner im Säulengang zeigt Szenen aus Kriegen. Die Säule krönt eine 8,3 Meter hohe geflügelte Skulptur Friedrich Drakes aus Bronze. Sie stellt die Siegesgöttin Viktoria aus der römischen Mythologie dar. Diese trägt einen adlergeschmückten Helm, ein Feldzeichen mit Eisernem Kreuz und hält einen Lorbeerkranz in der Hand.

Die Siegessäule, scherzhaft „Goldelse“ genannt, hat eine weitere Funktion – sie dient als Aussichtsplattform. Diese erreichen Besucher über 285 Stufen. Die Mühe des Aufstiegs belohnt ein Ausblick aus 51 Metern Höhe auf das Schloss Bellevue und den Großen Tiergarten.

Gendarmenmarkt

Eine historische Stätte in Berlin entstand im 17. Jahrhundert mit dem Namen Esplanade. Die Bezeichnungen des nach Plänen von Johan Arnold Nering entworfenen Platzes änderten sich mit der Zeit. Er hieß:

  • Lindenmarkt
  • Friedrichstädtischer Markt
  • Neuer Markt

Im Jahr 1799 erhielt er seinen heutigen Namen Gendarmenmarkt.

Sehenswert sind die Gebäude rund um den Platz:

  • der Deutsche Dom mit der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege des Deutschen Bundestages
  • der Französische Dom mit dem Hugenottenmuseum und der Französischen Friedrichstadtkirche
  • das mittige Konzerthaus nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel

Der Gendarmenmarkt dient zudem als Platz für Events wie denen der Konzertreihe Classic OpenAir und dem Weihnachtsmarkt. Zwischen den Veranstaltungen besuchen Gäste Berlins die rund um den Platz angesiedelten Hotels, Cafés, Restaurants und Geschäfte. Nahe dem Gendarmenmarkt befinden sich zudem die der Bebelplatz sowie die Komische Oper Berlin

Fazit

Berlin ist nicht an einem Tag zu erkunden, jedoch an einem Wochenende können Gäste der Hauptstadt neben den vorgestellten Top 5 eine Vielzahl der beieinanderliegenden Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Hat die Reisegruppen noch Koffer in Berlin? Um diese braucht sich niemand zu sorgen, der einen Kofferservice gebucht hat.

Foto: mstein / stock adobe

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