Trekkingrucksack Test 2018

Die 7 besten Trekkingrucksäcke im Vergleich.

Aktualisiert: 6. July 2018

Wer eine größere Outdoor Unternehmung plant, die dazu noch einige Tage andauern soll, wird sich intensiv Gedanken machen, wie er sein benötigtes Equipment bequem und komfortabel transportieren kann. Ein Rucksack ist hier sicher das richtige Gepäckstück, schließlich möchte niemand mit einem Koffer, Trolley oder einer Reisetasche in den Wald oder in die Wildnis aufbrechen. Wer eine solche Outdoor Tour bzw. Backpacking plant, der sollte sich für einen Trekkingrucksack entscheiden. Im Folgenden wollen wir eine Kaufberatung geben, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, den passenden Rucksack zu finden. Unsere Informationen stammen aus Testmagazinen und Erfahrungsberichten und stützen sich auf Bewertungen und Empfehlungen anderer Nutzer.

outdoorer Trek Bag 70 outdoorer Trek Bag 70
Jack Wolfskin Highland Trail XT 60 Jack Wolfskin Highland Trail XT 60
Mountaintop Trekkingrucksack Mountaintop Trekkingrucksack
Osprey Farpoint 70 Osprey Farpoint 70
Highlander Rucksack Discovery Highlander Rucksack Discovery
TASHEV MOUNT 120 TASHEV MOUNT 120
McKinley Treckkingrucksack Yukon McKinley Treckkingrucksack Yukon
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outdoorer Trek Bag 70 outdoorer Trek Bag 70
Jack Wolfskin Highland Trail XT 60 Jack Wolfskin Highland Trail XT 60
Mountaintop Trekkingrucksack Mountaintop Trekkingrucksack
Osprey Farpoint 70 Osprey Farpoint 70
Highlander Rucksack Discovery Highlander Rucksack Discovery
TASHEV MOUNT 120 TASHEV MOUNT 120
McKinley Treckkingrucksack Yukon McKinley Treckkingrucksack Yukon
Vergleichssieger
Preis-Leistungs-Sieger
outdoorer Trek Bag 70
Jack Wolfskin Highland Trail XT 60
Mountaintop Trekkingrucksack
Osprey Farpoint 70
Highlander Rucksack Discovery
TASHEV MOUNT 120
McKinley Treckkingrucksack Yukon
1,6 Sehr gut
1,8 Sehr gut
2,0 Gut
2,1 Gut
2,2 Gut
2,3 Gut
2,4 Gut

Abstimmungsergebnis

645+
387+
358+
165+
339+
376+
156+

Material

Poly­ester, Polyamid
Poly­ester, Alu­mi­nium
Nylon
Nylon
Polyester
Polyester
Polyester

Volumen

70
l
50 + 5
l
70 + 10
l
70
l
45
l
100 + 20
l
65
l

Gewicht

2.0
kg
2.2
kg
2.3
kg
1.78
kg
1.4
kg
2.4
kg
2
kg

Kompressionsriemen

true
true
true

Befestigungsmöglichkeiten

true
true
true
true
true
true
true

Regenhülle

true
true
true
true
true

Vorbereitung für Trinksystem

true
true
true

belüfteter Netzrücken

true
true
true
true
true

Vorteile

  • 2 RV-Taschen mit Frontzugang
  • sehr viele Befestigungs Möglichkeiten
  • ergonomisch
  • Zwei-Kammer-Wanderrucksack
  • Leichtes, komfortables Tragesystem
  • Trekkingstock Fixierung
  • verlängerter Kragen mit Kordelzug
  • Nasswäschefach-Hauptfach mittig, von unten erreichbar
  • D-Form Haken
  • Sehr großes Füllvermögen
  • Besitzt ein internes Tablettfach
  • Groß und geräumig
  • viel Stauraum
  • solide Ver­ar­bei­tung
  • Hergestellt in der EU
  • 3 Jahre Garantie
  • aus Cordura hergestellt, integrierte, abnehmbare Regenhülle
  • Besteht aus 300D Polyester R/S / 600D Polyester
  • Der Rucksack wiegt sehr wenig

geeignet für

unisex
Herren
unisex
unisex
unisex
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Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt.

Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Ein Trekkingrucksack ist für eine längere Tour gedacht und nicht für einen Gebrauch im Alltag. Um aber nicht bei Tagestouren im Rahmen dieser Reise das komplette Gepäck mit sich führen zu müssen, sind einige Modell so konzipiert, dass hier ein Tagesrucksack separat abgenommen werden kann, in dem man dann nur das Nötigste für den Ausflug mit sich führt.

  • Frauen haben nun einmal eine andere Anatomie als die Herren. Einige Hersteller haben sich dieses Themas angenommen und spezielle Trekkingrucksäcke für Damen entwickelt. Hier geht es vor allem um die Länge des Rückens und die Breite des Beckens von Frauen. Wichtige Gesichtspunkte, die für ein komfortables Tragen von Bedeutung sind.

  • Ein guter Trekkingrucksack kostet sicher nicht wenig Geld, wenn man auf Qualität und gute Ausstattung achtet. Hier kann es sich lohnen, nach Auslaufmodellen Ausschau zu halten, die alle hohen Ansprüche erfüllen, aber sicher günstiger sind.

trekkingrucksack-test-motiv

Was macht einen Trekkingrucksack aus?

Trekkingrucksäcke verfügen über ein großes Volumen und haben gleichzeitig ein geringes Eigengewicht. Das ist besonders wichtig, da häufig das mitgenommene Gepäck bereits einiges an Gewicht aufweist. Besonders relevant bei einem Trekkingrucksack ist aber die Tatsache, dass er in mehrere Teilbereiche aufgeteilt ist. Das ermöglicht es, auch schwere Gepäckgestände optimal im Trekkingrucksack zu verstauen. Die von anderen Portalen und Testmagazinen wie z.B. Stiftung Warentest veröffentlichen Testberichte zeigten, dass Trekkingrucksäcke auf dem Markt zur Verfügung stehen, die nicht nur ein Packsack sind, der in verschieden Bereiche aufgeteilt ist, sondern dass sie sogar zum Teil über integrierte Schlafsäcke verfügen. Die Schlafsäcke befinden sich meistens im unteren Teil des Backpacks. Der Packsack selber ist sowohl von oben als auch von vorne zugänglich.

Bei Trekkingrucksäcken spielt die Flexibilität eine entscheidende Rolle. Hier spielt die Erreichbarkeit der im Inneren befindlichen Gegenstände die Hauptrolle. Während man beim „einfachen“ Backpack häufig das Problem hat, dass zunächst der halbe Rucksack ausgepackt werden muss, bis man den gewünschten Inhalt erreicht, sind Trekkingrucksäcke so konzipiert, dass man durch die Vielzahl an Fächern und Unterteilungen recht einfach auf den gewünschten Gegenstand zugreifen kann.

Dieser Fakt ist bei jeder Art von Ausflug sehr wichtig, dabei spielt es keine Rolle, ob sich um einen Ausflug handelt, der nur einen oder mehrere Tage andauert. Natürlich ist es auch sehr wichtig, dass der Trekkingrucksack adäquat gepackt ist, das heißt, das Gewicht muss gleichmäßig verteilt werden. Der große Unterschied zu einem herkömmlichen Backpack besteht darin, dass hier die Verteilung des Gewichts häufig so ist, dass das Gewicht des Rucksacks hauptsächlich auf den Schultern lastet. Dies verursacht nicht selten Schulter- und Rückenschmerzen.

Dieses Problem tritt laut Tests und Erfahrungsberichten bei der Benutzung eines Trekkingrucksacks nicht auf, da sie über ergonomisch geformte Hüft- und Schultergurte verfügen. Hier wird das Gewicht nicht allein auf die Schultern verteilt, sondern es verteilt sich gleichmäßig ebenfalls auf die Hüften. Während die Träger eines einfachen Rucksacks häufig dazu gezwungen sind, leicht krumm bzw. nach vorne geneigt zu laufen, um das Gewicht vernünftig auszugleichen, sorgt die spezielle Bauweise eines Trekkingrucksacks dafür, dass sich ein solcher Travel Rucksack auch bei langen Touren in aufrechter Haltung gut tragen lässt.

Das folgende YouTube Video kann hier eine ganz interessante Kaufberatung darstellen:

https://www.youtube.com/watch?v=ueNS7tgp8k0

Die Funktionsweise eines Trekkingrucksacks

wanderer-mit-trekkingrucksack

Mit dem passenden Trekkingrucksack auf zu neue Gebiete entdecken!

Der klassische Rucksack für den Alltag unterscheidet sich deutlich vom Trekkingrucksack, da Trekkingrucksäcke für Abenteuer- und Outdoor-Trips speziell gefertigt werden. In den Vergleichstests, die andere Portale wie auch Stiftung Warentest durchführten, zeigten sich die deutlichen Unterschiede und Vorteile von Trekkingrucksäcken. Angefangen mit der unterschiedlichen Materialbeschaffenheit bis hin zur Verarbeitung und zur Aufteilung des Innenlebens. Zudem sind auch die Gurte speziell für einen lang andauernden Ausflug mit schwerem Gepäck konzipiert.

Diese Testberichte zeigten, dass das verwendet Material extrem belastbar und reißfest ist, sodass man bedenkenlos schwere Gegenstände einpacken und natürlich entsprechend transportieren kann. Auch der herkömmliche Rucksack ist in der Regel mit hochwertigen Materialen ausgestattet worden, jedoch sind diese Rucksäcke schon allein auf Grund ihres hohen Eigengewichts für Ausflüge dieser Art ungeeignet, denn wenn man einen solchen Rucksack über längere Zeit auf den Schultern trägt, so führt das über kurz oder lang zu Rücken- und Schulterschmerzen.

Zum einen sorgt die leichte Materialbeschaffenheit eines Trekkingrucksacks für höchsten Komfort, zum anderen kann man bei den meisten Modellen in den oberen Bereichen alles Wichtige verstauen. Der untere Part bietet häufig die Möglichkeit, einen Schlafsack zu verstauen, so dass man sich nach einer langen Wanderung bequem ausruhen kann. Der Schlafsack-Bereich des Trekkingrucksacks bietet jede Menge Wärme und Komfort. Außerdem sind Trekkingrucksäcke in der Regel von einer schmalen Beschaffenheit. So wird das Gewicht auf dem ganzen Rücken optimal verteilt.

Verpacken Sie wichtige Gegenstände wie z.B. die digitale Kamera zusätzlich in einem sicher verschlossenen, wasserdichten Plastikbeutel.

Auch die Gurte erwiesen sich im Vergleichstest als ergonomisch sinnvoll geformt und praktisch angeordnet. Da sie bis zu den Hüften reichen, ist das Gewicht des Trekkingrucksacks sehr gut verteilt. Ein weiterer Pluspunkt von Trekkingrucksäcken ist die Beschaffenheit der textilen Stoffe. Sie lassen keine Wünsche offen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rucksäcken besteht hier nicht die Gefahr, dass man nach einer langen Tour vollkommen vom Schweiß durchnässt ist. Die Stoffe der Trekkingrucksäcke sind so konzipiert, dass sie atmungsaktiv, luftdurchlässig, feuchtigkeitsabsorbierend und wasserdicht sind.

Konzeption von Trekkingrucksäcken

In Tests zeigte sich, dass die modernen Trekkingrucksäcke für das Backpacking so konzipiert sind, dass sie praktisch und sehr funktional sowohl von oben zu öffnen sind und auch über einen Frontzugriff verfügen. So ist der Zugriff auf alle wichtigen Utensilien bei so einem „Frontlader“ laut den Erfahrungen der Backpacker stets gewährleistet. Zudem bieten diese Trekkingrucksäcke dank ihrer versteckten Innen- und Seitentaschen genügend Platz für die mitgeführten Wertgestände und natürlich auch für Dokumente. Das ist natürlich sehr wichtig, denn schließlich wird der Travel Rucksack auf dem Rücken getragen. Auf diese Weise ist Unbefugten der Zugriff auf die persönlichen wichtigen Wertgegenstände und Dokumente verwehrt oder auf jeden Fall sehr erschwert.

Aber auch die Außenhaut des Trekkingrucksacks sorgt für viel Sicherheit im Inneren. So besitzen Trekkingrucksäcke wasserdichte und winddichte Eigenschaften. Sollte man also während der Tour in schlechtes Wetter geraten und sich auf nassem Gelände befinden, so können weder Feuchtigkeit noch Nässe in das Innere des Rucksacks gelangen.

Aber welcher Trekkingrucksack ist der richtige? Wer den passenden Trekkingrucksack sucht, hat tatsächlich die Qual der Wahl und ist auf gute Beratung und Empfehlungen angewiesen. Mehr dazu lesen Sie hier. So gibt es Trekkingrucksäcke, die sich besonders für das Wandern eignen, andere wiederum sind perfekt für die Mitnahme auf dem Rad. Zudem gibt es auch noch Skitourenrucksäcke, bei denen es spezielle Vorrichtungen zur Befestigung der Ski bei Nichtbenutzung gibt. Ein guter Trekkingrucksack bietet durch seine Konzeption den optimalen Begleiter für jede Art von Tour.

Unterschiedliche Arten von Trekkingrucksäcken

Wer sich für einen Trekkingrucksack interessiert, wird sowohl für jeden Anspruch als auch für jeden Geldbeutel einen idealen Begleiter finden. So eignen sich Daypacks (oder auch Tagesrucksack) besonders für Tagestouren, sie sind sowohl im Komfort als auch in ihrer Beschaffenheit mit einem klassischen Rucksack vergleichbar. Einige Trekkingrucksäcke sind auch so konzipiert, dass der Tagesrucksack hier intergiert und abnehmbar ist und so bei einer Tagestour im Rahmen einer längeren Reise das schwere Gepäck im Basislager verbleiben kann.

Weil man bei einer eintägigen Wanderung meist nicht allzu viele Utensilien mit dabeihat, kann die Größe folglich auch vergleichsweise gering sein. Die Materialbeschaffenheit beim Daypack ist oftmals schwerer und griffiger als beispielsweise bei einem Ultraleicht-Rucksack. Überhaupt eignen sich Ultraleicht-Rucksäcke, eine weitere äußerst beliebte Rucksackart, hervorragend, um längeres Wandern mit schwerem Gepäck zu absolvieren.

Auch ultraleichte Rucksäcke sind hervorragende Begleiter, da sie sich durch ihr außergewöhnlich geringes Eigengewicht auszeichnen. Allerdings ist hier unbedingt auf die besondere Reißfestigkeit des Materials zu achten. Sollte man nämlich beispielsweise planen, Zelte oder andere Campingutensilien darin zu verstauen, so könnte ein zu wenig belastbares Material dazu führen, dass beispielsweise Metallteile des Gestänges das Material in Mitleidenschaft ziehen oder im schlimmsten Fall sogar beschädigen.

Auch der typische Wanderrucksack findet immer wieder seinen Einsatz als Trekkingrucksack. Zwar ist hier das Material etwas dicker und schwerer als beim Ultraleicht-Rucksack, aber dafür punkten diese Wanderrucksäcke mit einem recht hohen Tragekomfort.

Ein wichtiger Punkt bei allen Tests rund um den Trekkingrucksack war die Atmungsaktivität und die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften. Auch diese Kriterien müssen erfüllt sein, um Testsieger zu werden.

Im Test wurden Wanderrucksäcke und Tourenrucksäcke verglichen. Auch wenn diese nicht ganz so robust und feuchtigkeitsresistent sind, so lassen sie sich dennoch hinsichtlich ihrer Funktionalität gut miteinander vergleichen. Auch Tourenrucksäcke können wie die modernen Trekkingrucksäcke mit einem zusätzlichen Schlafsack bestückt werden. Dies steht natürlich in Abhängigkeit vom ausgewählten Modell. Der Unterschied eines Tourenrucksacks zu einem Trekkingrucksack besteht vor allem in der Beschaffenheit, denn Tourenrucksäcke sind breiter. Anspruchsvolle Trekkingfreunde empfinden genau diese Eigenschaft als besonders wertvoll.

Testkriterien des Trekkingrucksacks

Die Materialbeschaffenheit

Da Trekkingrucksäcke eine Menge aushalten müssen, wurden in Test unterschiedliche Aspekte in Augenschein genommen.

Gerade bei größeren Trekkingtouren werden eine ganze Menge Utensilien benötigt. Hier geht es häufig nicht nur allein um Kleidung, Schuhe und Hygieneartikel, sondern auch Werkzeug sowie Camping-Ausrüstung muss verstaut werden.

Erfahrungen zeigen, dass besonders die zur Campingausrüstung dazugehörigen Metallteile während der Tour zur echten Belastungsprobe für das Material werden können. Darum war ein wichtiges Testkriterium die Reißfestigkeit des Materials. Für gewöhnlich ist es so, dass das Material eines Wanderrucksacks leicht und solide ist, aber dennoch gewissen Belastungen problemlos standhalten muss.

Die Aufteilung des Innenraums

Genauso wichtig wie die Materialbeschaffenheit eines Trekkingrucksacks ist ebenso die Aufteilung des Innenraums. Es muss stets gewährleistet sein, dass der Backpacker einen praktischen und unproblematischen Zugriff auf das Innere des Rucksacks hat.

Auf einer Trekkingtour wäre es keinesfalls akzeptabel, dass man eine Unmenge Zeit verliert, weil man ewig nach seinen benötigten Utensilien suchen muss. Daher ist eine kompetente Aufteilung des Innenraums unverzichtbar. Auch die Möglichkeit, einen Rucksack zu öffnen, spielt hier eine Rolle. So gibt es auch sogenannte „Frontlader“, die einen Frontzugriff auf das Innenleben des Rucksacks haben.

Also war ein ebenso wichtiges Testkriterium die Konzeptionierung des Innenbereiches. Je nutzerfreundlicher diese Konzeption war, desto besser fiel die Bewertung aus.

Das Gewicht des Trekkingrucksacks

Um Bester in einem Test zu werden, muss ein Rucksack eine Kriterien erfüllen. So wurde genau auf das Eigengewicht der Wanderrucksäcke geachtet, denn desto weniger Eigengewicht der Rucksack aufweist, desto besser für den Nutzer. Hier ging es um alle Arten von Trekkingrucksäcken, also wurden sowohl die Touren-, Wander- oder Trekkingrucksack und Daypack getestet. Fakt ist, je höher das Eigengewicht eines Rucksackes ist, desto anstrengender wird es für den Nutzer. Zudem waren die Beschaffenheit bzw. die Anordnung der Schnüre und Gurte ebenso ein Teil der Tests. Denn nur gut angeordnete Gurte und Riemen garantieren eine optimale Gewichtsverteilung.

Tragekraft eines Trekkingrucksacks

Getestet wurde, ob ein Trekkingrucksack möglichst viel Gewicht aufnehmen konnte, ohne dass dabei das Material Schaden nahm. Zwar sollen die Materialien möglichst leicht sein, aber dennoch müssen sie eine hohe Tragekapazität erfüllen können.

Kaufkriterien bei einem Trekkingrucksack

Der Trekkingrucksack sollte in jeder Hinsicht dem jeweils gewünschten Verwendungszweck entsprechen. Beispielsweise gilt es zu bedenken, dass man keinen kostspieligen Ultralight-Tourenrucksack benötigt, wenn es darum geht, nur ab und zu mal Tagestouren mit dem Rucksack zu unternehmen. Dennoch sollte immer auf die Materialbeschaffenheit geachtet werden.

Sowohl das Tragegefühl als auch die Feuchtigkeitszirkulation müssen unbedingt gewährleistet sein. Der Tourenrucksack sollte sich unbedingt den individuellen Körperformen anpassen. Hier spielt natürlich die Anordnung der Gurte und Riemen eine wesentliche Rolle. Denn nur so lässt sich die optimale Gewichtsverteilung gewährleisten.

So ein Reiserucksack sollte weder zu wuchtig noch zu schwer auf dem Rücken sein. Auch die Griffigkeit des Materials der Reiserucksäcke spielt eine wichtige Rolle, genauso wie die Reißfestigkeit. Die Stabilität des Materials und die Verarbeitung der Nähte sind ebenfalls sehr wichtige Faktoren bei der Kaufentscheidung, welcher Trekkingrucksack es denn nun werden soll.

Ein nicht unerhebliches Kaufkriterium ist natürlich auch der Preis. Wer hier etwas sparen möchte, kann, um trotzdem gute Qualität günstig zu erhalten, auf ein Auslaufmodell zurückgreifen. So kann man für einen verhältnismäßig kleinen Preis ggf. auch den Testsieger aus einer früheren Kollektion bekommen.

Wieviel Gewicht sollte ein Nutzer höchstens auf den Rücken laden?

Für erfahrene Wanderer gilt, dass sie den Trekkingrucksack mit nicht mehr als 35 Prozent ihres Körpergewichtes befüllen sollten. Hier spielt natürlich die Qualität sowie das Eigengewicht des Trekkingrucksacks eine entscheidende Rolle.

Für die unterschiedlichen Touren werden allerdings auch unterschiedlichen Fassungsvermögen benötigt. So reicht für normale Tagestouren ein Trekkingrucksack mit einem Fassungsvolumen von rund 15 bis 35 Liter. Wer eine mehrtätige Tour plant, sollte sich allerdings für einen Trekkingrucksack mit einem Fassungsvermögen von zwischen 50 und 90 Liter ausrüsten.

Wer nicht zu den erfahrenen Wanderern zählt, sondern eher zur Gruppe der Anfänger gehört, der sollte vor Antritt einer mehrtägigen Tour unbedingt das Tragen des Rucksacks zuvor üben. Als passender Zeitpunkt für ein solches Training wird ca. 2 Wochen vor dem Reiseantritt empfohlen. Hier lässt sich gut üben, wie die optimalen Einstellungen des Reiserucksacks sein sollten. So lernt man ohne Stress die individuellen Pack- und Schnürgegebenheiten kennen und entwickelt zunehmend ein Gefühl dafür, wie sich der Trekkingrucksack später beim Laufen oder auf dem Rad anfühlt.

Trekkingrucksäcke heute

Die Anforderungen an die heutigen Trekkingrucksäcke sind stetig gestiegen, daher erfreut sich der Wanderrucksack mit zusätzlichen Features besonderer Beliebtheit. Zu diesen Features zählen beispielsweise integrierte und ausfahrbare Kindertragen. Tatsächlich macht ein solches Feature auch jede Menge Sinn, denn hier gilt es zu bedenken, dass immer mehr Familien mit Kindern auf große Wanderschaft gehen. Hier eignen sich gerade diese Modelle natürlich besonders gut. Je ambitionierter die Eltern auf Wanderschaft sind, desto eher benötigen die Kleinen eine Pause, und genau dann kommt die integrierte Baby- oder Kindertrage zum Einsatz. Diese Tragen sind so konzipiert, dass sie kein Hindernis für den Träger darstellen. Auch werden heute Trekkingrucksäcke speziell für Damen und Herren angeboten und somit auf die unterschiedliche Anatomie Rücksicht genommen.

Tabelle

Wie sich Damen-Trekkingrucksäcke von Herren- oder Unisex-Modellen unterscheiden:

Detail

Unterschied

Rucksacklänge

Modelle für Damen sind kürzer, da die Rückenlänge geringer ist

Hüftgurte

Frauen haben ein breiteres Becken, so dass die Gurte anders angeordnet sein sollten

Zuladung

Die Zuladung sollte 12 kg nicht überschreiten

Nützliches Zubehör

Zwar befinden sich viele Trekkingrucksäcke auf dem Markt, bei denen die wichtigsten Zubehörteile bereits inklusive sind, so zum Beispiel bei Skitourenrucksäcken, aber die Ansprüche des Einzelnen können sehr unterschiedlich und individuell sein, daher ist es manchmal sehr sinnvoll, über nützliches Zubehör für den Trekingrucksack nachzudenken.

Besorgen Sie sich für Flugreisen ein Flightbag. So ist Ihr Gepäck während des Fluges gut geschützt.

Dazu zählt beispielsweise der Packbeutel. Abhängig vom Modell sind diese Packbeutel entweder mit Klettverschlüssen oder mit Knöpfen, Haken oder Ösen ausgestattet. Sie eignen sich besonders für zusätzliches Zubehör und Kleinigkeiten, die sonst einfach kreuz und quer im Rucksack herumfliegen würden. Gerade wenn man während des Packens etwas vergessen hat, bieten diese einfachen Packbeutel einen zusätzlichen Komfort und vereinfachen natürlich die Suche nach den entsprechenden Utensilien.

Ein ebenso sinnvolles wie praktisches Zubehörteil stellt die Trinkflasche dar. Zwar zählen Trinkflaschen häufig bereits zum Zubehör hochwertiger Trackingrucksäcke, allerdings ist das nicht immer so. Gerade wenn man bedenkt, wie kräftezehrend und schweißtreibend eine stundenlange Wanderung sein kann, ist es sehr wichtig, stets etwas zu trinken zur Verfügung zu haben. Zudem sind Trekkingrucksäcke in der Regel mit entsprechenden Haken und Ösen ausgestattet, um beispielsweise eine Trinkflasche daran zu befestigen. Eine solche Trinkflasche hat ihrerseits ebenfalls ein Befestigungssystem, was natürlich bei gekauften Einwegflaschen bzw. Kunststoffflaschen nicht der Fall ist. Dieses müsste also im Ernstfall in der Hand gehalten werden und einen extra Platz im Reiserucksack finden. Dank einer zuvor angeschafften Trinkflasche entfällt diese Problematik.

Auch ist es möglich, den Trekkingrucksack mit zusätzlichen Riemen und Ösen auszustatten. So kann man von einem noch besseren Tragekomfort profitieren. Beim Zukauf solcher Riemen sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass diese mit der Materialbeschaffenheit des Rucksacks übereinstimmen.

Schnallen und Haken werden immer dann sinnvoll, wenn der Treckingrucksack bereits mit zusätzlichen Riemen ausgestattet wurde. Hier lassen sich dann problemlos bestimmte Utensilien einfach und schnell einhaken und fixieren. Beim Skitourenrucksack können hier dann auch bei Hochtouren Steigeisen und Eispickel eingehakt werden.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Körperliche Belastung wird reduziert
  • Auch auf unebenen Strecken Stabilität und Sicherheit
  • Lange Etappen sind möglich
  • Können mit einem Trinksystem ausgestattet werden

Nachteile

  • Nur wenig Schutz für Wertgegenstände
  • Zubehör mit entsprechend geringem Gewicht ist oft teuer
 

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