Bei Backpacking handelt es sich um weitaus mehr als „nur“ einen Trend. Mittlerweile entdecken immer mehr Menschen dieses spannende Hobby für sich. Wer jedoch den Spaß am Reisen mit Authentizität und Komfort verbinden möchte, sollte einige Punkte beachten. Wer es genau wissen möchte: Das bedeutet Backpacking.
Die richtige Ausstattung ist besonders wichtig, wenn es darum geht, „in der Welt unterwegs“ zu sein. Aber: Es gibt noch viele weitere Punkte, die im Zuge einer akribischen Planung berücksichtigt werden sollten. Die wenigsten Backpacker begeben sich wahrscheinlich „einfach so“ auf die Reise. Vor so gut wie jedem Backpacking Abenteuer steht die Frage „Was möchte ich erleben?“.
Backpacking – der Ursprung
Wer sich mit der Geschichte des Backpackings auseinandersetzt, muss einige Jahrzehnte zurückreisen. Der Ursprung dieses Hobbys liegt im Amerika der 1960er und 1970er Jahre. Damals hatten sich vor allem die Hippies vorgenommen, auf diese Weise unterwegs zu sein und die unterschiedlichsten Eindrücke zu sammeln. Sie widersetzten sich damit aktiv dem Konzept der Pauschalreise und befanden sich auf der Suche nach einer möglichst günstigen Alternative. Der Fokus lag hier nicht auf einem möglichst hohen Komfort, sondern vielmehr darauf, in den unterschiedlichsten Orten der Welt, zum Beispiel als Backpacker in Australien, unterwegs zu sein. Seither hat sich am Prinzip des Backpackings nicht allzu viel geändert. Bis heute rücken auf seiner Basis auch die etwas entfernteren Ziele in greifbare Nähe – und das meist zu einem überschaubaren Preis. Zumindest im direkten Vergleich zur Pauschalreise.
Backpacking Tipps
So locker und entspannt die Welt des Backpackings auch sein mag: Eine gute Vorbereitung stellt sicher, dass am Ende möglichst alles passt. Wer zum ersten Mal unterwegs ist, kann gut beraten sein, sich auf einige klassische Reiseziele in der Nähe zu beschränken, um das Prinzip kennenzulernen. Danach ist es immer noch möglich, den eigenen Horizont auch in fremden Ländern zu erweitern.
Kenne dein Reisebudget
Um optimal planen zu können, ist es wichtig, mit dem zur Verfügung stehenden Budget zu haushalten. Dies gelingt natürlich nur dann, wenn dieses auch bekannt ist. Ein „grobes Überschlagen“ hilft hier nicht weiter. Nimm‘ dir stattdessen Zeit und rechne alle Kosten, beispielsweise für Fortbewegungsmittel, Hotels, Essen usw. zusammen und plane unbedingt auch einen kleinen (oder etwas größeren) Puffer ein. So kannst du unschönen finanziellen Überraschungen vorbeugen.
Reisekasse vor dem Trip aufbessern
In deiner Reisekasse herrscht Ebbe, du hast aber große Pläne? Wenn du dir sicher bist, dass du dich nicht einschränken möchtest, solltest du frühzeitig handeln und deine Reisekasse vor dem betreffenden Trip aufbessern. Vor allem in den Ferien gibt es viele Unternehmen, die Jobs anbieten, bei denen du gutes Geld verdienen kannst. Vielleicht hast du aber auch noch den ein oder anderen „alten Schatz“ in deinem Keller oder auf dem Dachboden herumliegen? Gegebenenfalls lassen diese sich zu barem Geld machen? (Spätestens jetzt sollte klar sein, dass du deinen Backpacking Trip am besten einige Wochen im Voraus planen solltest, um nicht in Zeitnot zu geraten.)
Geld während deiner Reise verdienen
Wenn du besonders mutig bist, kannst du deine Reisekasse natürlich auch während der Reise selbst aufbessern. Diese Option empfiehlt sich vor allem für diejenigen, die vergleichsweise mutig, spontan und kommunikativ sind. Vielleicht kannst du einem Schafhirten in Neuseeland dabei helfen, seine Herde unter Kontrolle zu halten? Oder du arbeitest auf einem Markt in Spanien mit und verdienst dir so etwas dazu? Geld während deiner Reise zu verdienen, kann nicht nur Spaß machen, sondern auch sehr lukrativ sein. Beachte jedoch auch, dass sich diese Option nicht immer anbietet. Vor allem dann, wenn du eher in entlegenen Gebieten der Welt unterwegs bist, könnte es schwer werden, einen Job zu finden. Im Idealfall solltest du natürlich auch über grundlegende Sprachkenntnisse verfügen.
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Geld während der Reise sparen
Auch während deiner Reise kannst du Geld sparen, indem du beispielsweise:
- möglichst viel Proviant mitnimmst (Achte jedoch auch darauf, dass dieser dein Gepäck schwerer werden lässt! Hier gilt es dementsprechend, zwischen Sparpotenzial und Zusatzgewicht abzuwägen.)
- günstige Transportmittel aussuchst
- auf günstige Übernachtungsmöglichkeiten anstatt auf teure Hotels setzt
- nicht zur Hauptreisezeit fliegst.
Für viele bedeutet Backpacking auch, ein Stückweit die eigene Komfortzone zu verlassen. Wenn du dich mit diesem Gedanken anfreunden kannst, dürfte es dir wahrscheinlich vergleichsweise wenig ausmachen, in einigen Bereichen eher auf die Basics zu setzen. Und die Eindrücke, die du beim Backpacking sammeln kannst, sind ohnehin unbezahlbar.
Backpacking: Die Packliste
Achtung! Welche Ausstattung du für dein Backpacking Abenteuer mitnimmst, ist natürlich zu einem großen Teil von deinen individuellen Erwartungen abhängig. Die folgenden Accessoires sollten jedoch auf keinen Fall auf deiner Packliste fehlen:
- Geld
- Bauchtasche
- EC- und Kreditkarte
- Pflegeartikel (Deo, Bürste, Nagelpflegeset, (gegebenenfalls) Tampons/ Binden, Seife, Sonnenmilch, Taschentücher usw.)
- Kalte und warme Kleidung
- Gegebenenfalls Badekleidung
- Outdoor- und Funktionsklamotten
- Essen und Trinken
- Medikamente
- Wichtige Adressen vor Ort
- Personalausweis/ Reisepass
- Tickets
- Leichte Gepäckstücke
- Schuhe zum Wechseln
- Gegebenenfalls Zelt, Matratze und Co.
Diese Liste ist nicht vollständig, sondern zeigt nur auf, worauf du beim Backpacking auf keinen Fall verzichten solltest. Informiere dich am besten auch in Foren bei anderen Backpackern über deren Tipps.
Fazit
Auch, wenn das Backpacking seinen Ursprung in den 1960er und 1970er Jahren der Hippiebewegung hat, hat sich das Grundprinzip, auf dem es beruht, nicht wirklich verändert.
Eine tolle Möglichkeit, die Welt zu sehen und sie mit all ihren Facetten immer wieder neu kennenzulernen!
Bild: @Alena Ozerova/adobe.stock
