Checkliste für einen Rundflug – Was sollte ich beachten?

Ein Rundflug ist ein beeindruckendes Erlebnis. Foto: ©lassedesignen / stock adobe

Ein Rundflug ist die perfekte Art, einen Trip in eine Großstadt wie Berlin zu krönen. Sie bewundern nämlich die Sehenswürdigkeiten, die Sie am Tag vorher bereits vom Boden aus bestaunen konnten, jetzt noch einmal aus der Luft. Das ist mit Sicherheit eine unvergessliche Erinnerung.

Solche Rundflüge können Sie in verschiedenen Regionen Deutschlands, Europas und weltweit erleben. Ob Sie die schönsten Ferienorte an der Ostsee aus der Luft betrachten oder im Allgäu in den Bergen abheben möchten – Anbieter von Rundflügen gibt es überall.

Wenn Sie etwa unvergessliche Rundflüge bei Wingly buchen wollen oder andere Anbieter an einem bestimmten Urlaubsort wählen, können Ihnen die Piloten oft auch eine Menge über die jeweilige Region erzählen. Solche Rundflüge sind spannend, lehrreich und beeindruckend.

Doch jeder Flug sollte gut vorbereitet sein. Deshalb zeigen wir Ihnen, was Sie bei einem Rundflug beachten sollten – sowohl in der Vorbereitung als auch während des Fluges. Damit Sie dieses einzigartige Erlebnis wirklich in vollen Zügen genießen können. Denn schöne Erinnerungen sind für unsere Psyche und unsere geistige Gesundheit ein sehr wichtig.

Checkliste für einen Rundflug

Vor dem Flug

Falls Sie den Flug bereits vor einiger Zeit gebucht haben, sollten Sie den Flugtermin einen Tag vor dem Flug vom Veranstalter noch einmal bestätigen lassen. Wichtig ist, dass Sie dabei das Datum, die Uhrzeit und den vereinbarten Treffpunkt abgleichen.

Prüfen Sie außerdem die Wetterlage für den geplanten Flugtermin. Wer einen empfindlichen Magen hat sollte beispielsweise bei etwas stärkerem Wind noch einmal vorher mit dem Piloten sprechen, ob ein Rundflug zu diesem Zeitpunkt oder an diesem Tag wirklich sinnvoll ist. Vergleichen Sie dafür am besten die Berichte mehrerer Wetter-Apps, da diese teilweise erheblich voneinander abweichen können.

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Klären Sie zudem die Flugroute, damit Sie wissen, was Sie auf Ihrem Rundflug wirklich zu Gesicht bekommen werden und wann Sie etwa Ihren Fotoapparat griffbereit haben sollten. Kamera und Handy sollten vor dem Flug auf jeden Fall vollständig geladen sein.

Vergessen Sie nicht, einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit sich zu führen und nehmen Sie am besten auch Ihre Krankenversichertenkarte mit. Außerdem sollten Sie – sofern Sie etwa bekannte Herzleiden haben – vor dem Rundflug mit Ihrem Arzt über Ihre Pläne sprechen.

Die Kleidung sollte dem Wetter und der Maschine angepasst sein. In einem kleinen Cockpit kann es bei zu dicker Kleidung schnell ungemütlich werden – in zu dünner Kleidung könnten Sie in großen Höhen allerdings durchaus beginnen zu frieren. Vergessen Sie auf keinen Fall Ihre Sonnenbrille – es wäre schade, wenn Sie die Aussicht nicht komplett genießen könnten, weil Sie von der Sonne geblendet werden.

Auf dem Flugplatz

Seien Sie auf jeden Fall pünktlich. In der Regel teilt der Veranstalter Ihnen schon mit der Buchung mit, wann Sie am jeweiligen Treffpunkt sein sollen. Oft ist vor dem Abflug ein Zeitfenster von 30 bis 60 Minuten am Flugfeld vorgesehen. Dabei handelt es sich nicht um einen Zeitpuffer für Zuspätkommende – viel mehr ist das der Zeitrahmen, in dem der Pilot mit Ihnen die Sicherheitsunterweisung durchführt und Ihnen letzte Informationen über den geplanten Rundflug gibt.

Für Rundflüge werden in der Regel sehr kleine Maschinen genutzt. Deshalb ist es wichtig, nur mit leichtem Gepäck zu fliegen. Eine kleine Handtasche oder ein leichter Rucksack mit den wichtigsten Utensilien reichen in der Regel vollkommen aus.

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Sobald Sie eingestiegen sind und das Flugzeug langsam in die Startposition rollt, sollten Sie sich ruhig verhalten und abwarten. Das ist die Phase, in welcher der Pilot letzte Dinge mit dem Tower klären muss und sich auf den Start konzentrieren sollte.

Halten Sie Ihre Kamera bereit, aber so sicher verstaut, dass sie Ihnen im Fall von leichten Turbulenzen nicht direkt aus der Hand fallen kann. Selbst Menschen, die in großen Passagierflugzeugen keine Probleme mit dem Druckausgleich im Ohr beim Start und bei der Landung haben, sollten in kleinen Flugzeugen zur Vorsicht Kaugummis und oder Bonbons zur Hand haben. Das Kauen und/oder Lutschen kann im Problemfall den Druckausgleich im Ohr vereinfachen.

Während des Flugs

Anders als in einer großen Passagiermaschine sollten Sie während eines Rundflugs in einem kleinen Flugzeug Ihren Gurt immer geschlossen halten. Der Pilot wird Ihnen während des Fluges immer mal wieder etwas zu den Dingen erzählen, die Sie unter sich sehen.

In kritischen Phasen des Fluges – insbesondere während des Starts und der Landung, aber auch, wenn Turbulenzen aufkommen – sollten Sie den Piloten nicht ansprechen. Da ist volle Konzentration auf das Fliegen erforderlich.

Achten Sie während des Rundflugs darauf, dass Sie das Panorama und das Flugerlebnis ganz bewusst wahrnehmen. Diese Form der Achtsamkeit hilft dabei, schöne Erinnerungen für lange Zeit zu speichern und in Zeiten, in denen es Ihnen vielleicht einmal nicht so gut geht, davon zu zehren. Eine Möglichkeit kann sein, Ihr Handy auf Flugmodus zu stellen und alle Störungen von außen einfach einmal abzublocken.

Nach dem Flug

Sobald Sie wieder gelandet sind, ist es Zeit, das Erlebnis ausklingen zu lassen. Falls Sie möchten, können Sie jetzt noch ein Erinnerungsfoto mit Ihrem Piloten und dem Flugzeug machen. Bevor Sie Fotos auf dem Fluggelände schießen, sollten Sie auf jeden Fall um Erlaubnis bitten. In manchen Ländern ist das Fotografieren auf Flughäfen generell verboten und kann mit empfindlichen Strafen geahndet werden.

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Fazit

Ein Rundflug über eine Großstadt oder ein wunderschönes Naturgebiet ist ein beeindruckendes Erlebnis, das bleibende Erinnerungen schafft. Damit auf Ihrem Rundflug alles gutgeht und Sie den Flug und die anschließende Erinnerung auch wirklich genießen können, sind ein paar Vorbereitungen wichtig.

Sofern Sie sich an die oben erwähnten Punkte halten, wird Ihr nächster Rundflug mit Sicherheit ein einzigartiges Erlebnis, von dem Sie noch Jahre später erzählen und schöne Bilder zeigen können.

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Verfasst von Hajo

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).