Vietnam – Top10 Reiseziele

Vietnam bietet als Reiseland unzählige faszinierende Eindrücke.

Wer auf der Suche nach interessanten und spannenden Reisezielen ist, der sollte einen Blick auf die Sozialistische Republik Vietnam werfen.

Dieses ans südchinesische Meer, den Golf von Tonking sowie den Pazifik grenzende Land erstreckt sich über circa 1650 km Länge und bis zu 600 km Breite. Es gilt heute als gefragte Destination. Ursache hierfür sind die lange Geschichte und zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die Vietnam zu bieten hat. Wir stellen Ihnen die Top 10 Reiseziele in Vietnam etwas genauer vor. Egal ob Sie als Tourist mit einem Reisekoffer unterwegs sind oder mit leichtem Gepäck, etwa einem Rucksack. Ach ja, nicht zu vergessen: Vietnam ist auch ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrt Touristen. Wer einmal mit dem Schiff dort war, wird oft auch ein zweites oder drittes Mal günstig Kreuzfahrten buchen, um das faszinierende Land bei einem Landausflug oder gleich mehreren Land Trips zu erforschen.

Sprache in Vietnam

Wer nach Vietnam reist, der trifft auf eine eigene Landessprache, dort wird nämlich offiziell vietnamesisch gesprochen. Man kommt aber auch mit Kenntnissen der französischen, englischen und russischen Sprache weiter. Das erklärt sich durch die einstige Kolonialmacht Frankreich sowie die enge Verbindung Vietnams zu den Ostblock-Staaten während der Zeit des Kalten Krieges.

Währung in Vietnam

Der vietnamesische Đồng (VND) ist die offizielle Währung im südostasiatischen Küstenstaat. Beim Bezahlen darf man sich nicht wundern, dass es kaum Münzen, sondern fast ausschließlich Banknoten von 200 bis 500.000 Đồng gibt. Vieles lässt sich aber auch in US-Dollar und Euro bezahlen, weshalb die Mitnahme dieser Währungen sinnvoll ist.

Top Reiseziele in Vietnam

Vietnam ist reich an Geschichte und hat zahlreiche, kulturhistorische Sehenswürdigkeiten zu bieten. Aber auch einzigartige Naturlandschaften zählen zu den Top 10 der Reiseziele in Vietnam.

Halong Bucht

Mit einer Größe von etwa 1.500 km2 ist die im Golf von Tonkin gelegene Halong Bucht ein ebenso romantisches wie spektakuläres Vietnam Reiseziel. Ihre offiziell 1.969 aus dem Wasser ragenden Kalkfelsen sind nicht selten mehrere hundert Meter hoch (die höchste Erhebung ist 330 m hoch). Diese beeindruckende Kulisse hat auch dazu beigetragen, dass die Region seit 1994 zum UNESCO Weltnaturerbe zählt. Als größte Insel in der Bucht gilt die 354 km2 große Insel Cát Bà. Auf ihr leben etwa 12.000 Menschen, die in immer stärkerem Maße vom Tourismus, vor allem aber von der Austernzucht und vom Fischfang leben.

Ho Chi Minh Stadt

Die mit knapp 9 Millionen Einwohnern größte Metropole in Vietnam ist Ho Chi Minh Stadt im Süden des Landes, etwas nördlich des Mekong Deltas. In der am Saigon-Fluss gelegenen Stadt kommen vor allem diejenigen auf ihre Kosten, die Städtereisen lieben. Sehenswert sind hier vor allem das 1891 fertiggestellte Hauptpostamt nach einem Entwurf des berühmten Gustave Eiffel, der 461 Meter hohe Bitexco Financial Tower oder Jadepagode und ihre zahlreichen „Schwestern“. Einen Besuch sollte man auch auf den traditionellen Märkten machen, der Ben-Thanh-Markt oder der Binh-Tay-Markt geben einen Eindruck von der Vielfalt des Landes.

Hanoi

Neben Ho Chi Minh Stadt ist vor allem Hanoi, die „Stadt zwischen den Flüssen“ ein Muss für Städtereisende. Hanoi ist die Hauptstadt des Landes und beherbergt als zweitgrößte Metropole Vietnams über 8 Millionen Einwohner. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören das Nationalmuseum, der Jadeberg-Tempel, der zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählende Literaturtempel und die Altstadt (Viertel der 36 Gassen genannt).

Mekong Delta

Das Mekong Delta ist nach dem Fluss benannt, der im Südwesten von Vietnam ins Südchinesische Meer fließt. Dieses sich über etwa 39.000 km2 erstreckende, in viele Flussarme aufgliedernde Delta wächst jedes Jahr aufgrund sich absetzender Sedimente um 80 Meter. Man kann Bootstouren durch das Mekong Delta mit seinen großen Mangrovensümpfen buchen und sich die dort beheimatete Artenvielfalt ansehen. Die jährliche Produktion von ungefähr 16 Millionen Tonnen Reis hat dem Delta die Bezeichnung „südliche Reiskammer Vietnams“ eingebracht.

Phu Quoc

Bei einer Vietnam Reise gehört auch Phu Quoc, die Insel im Golf von Thailand mit ihren 568 km2 Fläche und den etwa 70.000 Einwohnern, zu den Pflichtzielen. Das Eiland ist vor allem mit seinem bergigen, von Urwald geprägten Norden interessant. Hier können Naturbegeisterte nahezu unberührte Wildnis erleben. Wer es mag, kann auch Vinpearl Land besuchen, einen Freizeitpark mit vielen Fahrgeschäften. Phu Quoc ist berühmt für den dort kultivierten Pfeffer und die Pfeffer-Plantagen veranstalten gerne Führungen. Seit 2018 ist Phu Quoc übrigens durch die fast 8 km lange und damit längste Seilbahn weltweit mit der Nachbarinsel Hòn Thơm verbunden.

Weltkulturerbe in Huế

Zu den Vietnam Reisetipps gehört Huế, eine mit 300.000 Einwohnern wichtige Stadt in Zentral-Vietnam. Sie war zwischen 1802 und 1945 Hauptstadt und beherbergt so sehenswerte Baudenkmäler wie die Verbotene Stadt, die eigentlich eine Palastanlage aus der Nguyễn-Dynastie ist. Diese stellte bis ins Jahr 1945 die Vietnam herrschenden Kaiser. Auch die Pagoden der Stadt sowie die Grabmäler von Stadtpersönlichkeiten locken Touristen an.

Pongour Wasserfall

Wer spannende Vietnam Reiseziele sucht, der sollte einen Abstecher zum Pongour Wasserfall unternehmen. Die Pongour Falls liegen im Südosten des Landes, in der Region Da Lat und zählen zu den schönsten Wasserfällen in Vietnam. Die auf breiter Front circa 40 Meter tief herabstürzenden Wassermassen sind am Ende der Regenzeit, also in den Monaten November und Dezember am eindrucksvollsten. Der Wasserfall befindet sich in einem Park mit Campingplatz.

Sa Pa

Für Freunde von Bergwanderungen ist die Stadt Sa Pa ein lohnendes Ziel. Sie liegt im Hoàng Liên Son-Gebirge, das sich im Nordwesten von Vietnam befindet. Viele Urlauber nutzen Sa Pa als Ausgangspunkt für Trekkingtouren. Das liegt vor allem daran, dass sich der Ort oberhalb der Reisterrassen im Muong Hoa-Tal erstreckt und der 3.143 m hohe Gipfel des Fansipan in der Nähe liegt. Ihn kann man bei einer mehrtägigen, geführten Wanderung besteigen.

Cu Chi Tunnel

Eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art sind die Cu Chi Tunnel. Sie befinden sich im Verwaltungsbereich von Ho Chi Minh Stadt, liegen circa 70 km nordwestlich der Stadt und wurden im Vietnamkrieg von Partisanen angelegt. Das Tunnelsystem der Cu Chi Tunnel besteht aus ganzen, in drei Etagen angelegten unterirdischen Städten, erstreckt sich auf 200 km und die verbindenden Gänge sind etwa 80 cm hoch und nur 60 cm breit. Teile der Tunnelanlage können noch besichtigt werden.

Côn Đảo Archipel

Das zu Vietnam gehörende Côn Đảo Archipel ist eine sehr isoliert liegende Gruppe aus 16 meist bergigen Inseln im Südchinesischen Meer. Sie gehören zum gleichnamigen Nationalpark, besitzen eine Gesamtfläche von 75 km2 und haben eine Population von circa 5.000 Einwohnern. Diese leben ausschließlich auf der größten Insel Côn Sơn, deren größte Stadt den gleichen Namen trägt, wie die Inselgruppe. Besucher der Insel sind vor allem am Grabmal der Widerstandskämpferin Vo Thi Sau sowie an einem Blick auf bedrohte Tierarten wie den Dugong, die Suppenschildkröte oder die Echte Karettschildkröte interessiert.

Fazit

Vietnam steht zugegebenermaßen nicht auf jedem Plan von Urlaubern. Aber ein Besuch dieses faszinierenden Landes bietet die Möglichkeit, einen tieferen Blick in dieses vom Vietnamkrieg so gebeutelten Landes zu werfen und die abwechslungsreiche Geschichte kennenzulernen.

 

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