Eine Ballonfahrt, die ist lustig, eine Ballonfahrt, die ist schön

Eine Ballonfahrt, die ist lustig, eine Ballonfahrt, die ist schön
Eine Ballonfahrt, die ist lustig, eine Ballonfahrt, die ist schön | Foto: Meghan.Dolan / Twenty20 by Envato

Eine Ballonfahrt ist für viele Menschen ein lang gehegter Traum. Schwerelos über das Land zu gleiten und dabei in aller Ruhe das Treiben am Boden beobachten zu können ist eine einzigartige Erfahrung und mit nichts zu vergleichen – auch nicht mit dem Flug in einem Flugzeug oder gar einem Fallschirmsprung.

Dem Alltag entfliehen

Entschleunigtes Reisen könnte man das Ballonfahren nennen, denn es ist eher ein „davon schweben“ vom Stress des Alltags als ein actionreiches Erlebnis für Adrenalinjunkies. Dennoch gibt es viele Fragen die Menschen haben, die noch nie mit einem Ballon gefahren sind.

Ist Ballonfahren sicher?

Sicherlich die an der häufigsten gestellten Frage ist die nach der Sicherheit. Um es kurz zu machen: Ja, Ballonfahren ist sehr sicher. Natürlich können auch beim Ballonfahren Unfälle passieren, doch dies ist überall der Fall, egal ob mit einem Ballon, einem Flugzeug oder dem Auto. In Deutschland gelten hohe Sicherheitsvorkehrungen was Material und Mensch angeht.

Sicherheit geht vor

Bevor ein Ballon startet, muss er geprüft werden und alle strengen Vorschriften erfüllen. In anderen Ländern kann dies jedoch nicht so sein, daher ist es empfehlenswert entweder in Deutschland zu starten oder, wenn es denn im Urlaub sein soll, sich vorher genau über die vorherrschenden Sicherheitsbestimmungen zu informieren.

Warum heißt es Ballonfahren?

Die zweite wichtige Frage ist wohl, warum es eigentlich „Fahren“ und nicht „Fliegen“ heißt. Ganz sicher ist dies nicht, die wahrscheinlichste Theorie ist jedoch, dass die ersten Ballonfahrer sich an der vorherrschenden Sprache der Seefahrer bedient haben – schließlich war das Flugzeug noch gar nicht erfunden, folglich konnte der Mensch auch noch gar nicht fliegen, sondern eben nur fahren.

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Wie hoch steigt der Ballon?

Die Höhe ist natürlich unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab. Grundsätzlich jedoch liegt die Höhe zwischen 250 und 350 Metern. Dies ist die ideale Höhe um das Treiben auf dem Boden in aller Ruhe (und Ruhe ist hier wörtlich gemeint) beobachten zu können. Theoretisch kann ein Ballon aber auch deutlich höher steigen, der Weltrekord liegt bei stolzen 12 Kilometern. Hierfür ist dann allerdings auch andere Ausrüstung sowohl für den Ballon als auch die Passagiere notwendig.

Gibt es eine Altersbeschränkung oder ähnliches?

Grundsätzlich können sowohl Kinder in Begleitung ihrer Eltern und auch ältere Menschen an einer Ballonfahrt teilnehmen. Die Kinder sollten jedoch zumindest über den Korbrand gucken können, auch um sich festhalten zu können. Eine solide Grundfitness ist die einzige Voraussetzung für eine Ballonfahrt. Sollte es hier Probleme geben, wird der Pilot diese sicherlich vor dem Flug ansprechen und diesen gegebenenfalls auch abbrechen, denn Sicherheit geht vor!

Heißluftballon
Foto: davep / Twenty20 by Envato

Was kostet eine Ballonfahrt?

Die Preise für eine Ballonfahrt in Deutschland sind durchschnittlich zwischen 150 und 250 Euro. Dies kommt natürlich sehr auf die Größe des Ballons, mögliche Sonderangebote oder auch spezielle Kundenwünsche an. Bei deutlich günstigeren Angeboten sollte jedoch genau die Seriosität des Anbieters geprüft werden.

Eine Ballonfahrt, die ist lustig, eine Ballonfahrt, die ist schön

Es stimmt tatsächlich, dass eine Ballonfahrt ein einzigartiges Erlebnis ist und zusätzlich sehr viel sicherer, als die meisten Leute es vielleicht annehmen. In Deutschland spricht nichts dagegen, eine Ballonfahrt allein, mit Freunden oder der Familie zu unternehmen. Auch die Kosten halten sich im Rahmen, vor allem verglichen mit anderen Arten, durch die Luft zu gleiten (Segelfliegen beispielsweise ist deutlich teurer).

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Verfasst von Hajo

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).